Kostenloser Heizlast-Rechner
Heizlast berechnen: Wie groß muss Ihre Wärmepumpe sein?
Mit wenigen Angaben zu Baujahr, Sanierung, Fenstern, Wohnfläche und Haushaltsgröße schätzen wir die Heizlast Ihres Hauses und leiten daraus die passende Wärmepumpen-Größe ab. Auf Wunsch erhalten Sie dazu kostenlose Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region.
Für welches Gebäude möchten Sie die Heizlast berechnen?
Schritt 1 von 10
Einfamilienhaus› Zweifamilienhaus› Reihenhaus› Mehrfamilienhaus›Kostenlos · Unverbindlich · In 2 Minuten
So funktioniert es
Heizlast berechnen in drei Schritten
Die Heizlast gibt an, wie viel Wärmeleistung ein Gebäude am kältesten Tag des Jahres braucht, um alle Räume warm zu halten. Sie ist die wichtigste Kennzahl, um eine Wärmepumpe richtig zu dimensionieren — und lässt sich für eine erste Einschätzung mit wenigen Angaben ermitteln.
Gebäude beschreiben
Gebäudetyp, Baujahr und Sanierungsstand bestimmen, wie viel Wärme pro Quadratmeter verloren geht.
Wohnfläche angeben
Die beheizte Fläche multipliziert mit dem Richtwert ergibt die geschätzte Heizlast in Kilowatt.
Ergebnis erhalten
Sie sehen Ihre Heizlast mit Spanne und die passende Wärmepumpen-Größe — auf Wunsch mit Angeboten.
Richtwerte
Heizlast berechnen mit Richtwerten nach Baujahr
Für eine erste Einschätzung genügt die spezifische Heizlast: ein Erfahrungswert in Watt pro Quadratmeter, der vor allem vom Baujahr abhängt. Ältere Häuser wurden mit deutlich weniger Dämmung gebaut und verlieren mehr Wärme.
| Baujahr / Zustand | Richtwert |
|---|---|
| Vor 1977, unsaniert | 130 W/m² |
| 1977 – 1994 | 100 W/m² |
| 1995 – 2001 | 80 W/m² |
| 2002 – 2015 oder teilsaniert | 60 W/m² |
| Ab 2016 oder umfassend saniert | 45 W/m² |
Eine energetische Sanierung verbessert den Richtwert: teilsaniert um eine Stufe, umfassend saniert um zwei Stufen. Reihen- und Mehrfamilienhäuser haben weniger Außenwände und liegen etwa 15 % niedriger. Unser Rechner berücksichtigt zusätzlich die Verglasung, ein beheiztes Dachgeschoss und den Warmwasserbedarf Ihres Haushalts.
Beispiel: Einfamilienhaus, Baujahr 1985, 140 m²
100 W/m² × 140 m² ÷ 1.000 = 14 kW Heizlast, Spanne etwa 12 bis 16 kW.
Wurden bereits Fenster und Dach erneuert, sinkt der Richtwert auf 80 W/m² — und die Heizlast auf rund 11 kW.
Warum es darauf ankommt
Die richtige Größe entscheidet über Stromkosten und Lebensdauer
Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten, wenn ihre Leistung zur Heizlast passt. Beide Abweichungen kosten Geld — nur auf unterschiedliche Weise.
Zu klein dimensioniert
An kalten Tagen reicht die Leistung nicht aus. Der elektrische Heizstab springt häufiger ein — und der arbeitet mit einem Wirkungsgrad von eins statt drei bis vier. Die Stromrechnung steigt spürbar.
Zu groß dimensioniert
Das Gerät schaltet in der Übergangszeit ständig an und aus. Dieses Takten verschleißt den Verdichter, senkt die Jahresarbeitszahl und macht die Anschaffung unnötig teurer.
Wie effizient eine Wärmepumpe über das Jahr arbeitet, zeigt die Jahresarbeitszahl. Sie ist bei passender Dimensionierung am besten.
Überschlag oder Norm?
Rechner-Ergebnis und Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Unser Rechner liefert einen fundierten Überschlag. Die genaue Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 geht Raum für Raum vor — mit Wandaufbauten, Fensterflächen und Lüftung. Beides hat seinen Zweck.
Heizlast-Rechner (Überschlag)
Ideal zur Orientierung, bevor Sie Angebote einholen.
- Ergebnis in zwei Minuten
- Nur wenige Angaben nötig
- Zeigt, welche Größenordnung realistisch ist
- Hilft, Angebote besser einzuschätzen
Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Grundlage für die finale Auslegung durch den Fachbetrieb.
- Raumweise Berechnung jedes Zimmers
- Basis für den hydraulischen Abgleich
- Legt die Heizflächen und Vorlauftemperatur fest
- Wird von Fachbetrieb oder Energieberater erstellt
Nach dem Einbau einer neuen Heizung ist der hydraulische Abgleich in Gebäuden ab sechs Wohneinheiten gesetzlich vorgeschrieben (§ 60c Gebäudemodernisierungsgesetz). Auch Förderprogramme setzen ihn häufig voraus — prüfen Sie die aktuellen Bedingungen, bevor Sie einen Antrag stellen.
Weitere Faktoren
Was die Wärmepumpen-Größe außerdem beeinflusst
Die Heizlast ist der Ausgangspunkt. Bei der endgültigen Auslegung berücksichtigt der Fachbetrieb noch einige weitere Punkte.
Warmwasser
Soll die Wärmepumpe auch das Trinkwasser erwärmen, rechnet man grob 0,2 bis 0,25 kW pro Person zusätzlich.
Vorlauftemperatur
Fußbodenheizungen kommen mit rund 35 °C aus, alte Heizkörper brauchen oft 50 °C und mehr. Je niedriger, desto effizienter.
Tarif-Sperrzeiten
Bei speziellen Wärmepumpen-Tarifen kann der Netzbetreiber die Leistung zeitweise begrenzen. Dann plant der Fachbetrieb einen Zuschlag ein.
Pufferspeicher
Ein Pufferspeicher überbrückt Sperrzeiten und reduziert das Takten — seine Größe richtet sich nach der Heizleistung.
Häufige Fragen
Heizlast berechnen — die wichtigsten Fragen
Wie kann ich die Heizlast meines Hauses berechnen?
Wie viel kW Wärmepumpe brauche ich für 150 m²?
Kann ich die Heizlast aus meinem Gasverbrauch ableiten?
Reicht das Rechner-Ergebnis für die Förderung?
Was passiert, wenn die Wärmepumpe zu groß ist?
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau mit Heizkörpern?
Warum fragt der Rechner nach dem Sanierungsstand?
Jetzt starten
Heizlast berechnen und die passende Wärmepumpe finden
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Wer die Heizlast kennt, kann die nächsten Schritte gezielt planen — von den Kosten über die Förderung bis zur Frage, ob sich eine Wärmepumpe im eigenen Haus lohnt.