HT/NT-Tarif-Beratung in Deutschland
Nachtstrom 2026 – für wen lohnt sich der Doppeltarif?
Klassisch für Nachtspeicher entwickelt, heute noch interessant bei Wärmepumpe ohne §14a oder Warmwasser-Speicher. Wir prüfen ehrlich ob es zu dir passt.
Kostenlose Beratung anfragen →Was ist Nachtstrom – und für wen lohnt er sich heute?
Nachtstrom (auch HT/NT-Tarif oder Doppeltarif) ist ein Stromtarif mit zwei verschiedenen Preisen: einem höheren Hochtarif (HT) tagsüber und einem günstigeren Niedertarif (NT) nachts. Die Umschaltung erfolgt automatisch über einen Doppeltarifzähler oder modernen Smart-Meter.
Klassisch wurde Nachtstrom für Nachtspeicherheizungen entwickelt – die wurden in den 1970er-Jahren massenhaft installiert, sind heute aber überholt. Trotzdem gibt es noch ~300.000 Haushalte in DE die Nachtspeicherheizungen nutzen (Stand 2025), plus eine wachsende Zahl von Wärmepumpen-Besitzern mit HT/NT-Zähler.
Wichtig: HT/NT lohnt sich heute nur in spezifischen Konstellationen. Wer keine zeitlich-verschiebbaren Lasten hat, fährt mit einem dynamischen Tarif oder klassischem Festpreis besser.
Hochtarif (HT) tagsüber
Standardpreis von 06:00 bis 22:00 Uhr. Liegt meist 3-5 ct über dem normalen Standardtarif.
Niedertarif (NT) nachts
Günstigerer Preis 22:00-06:00 Uhr und meist auch Wochenende. 30-40 % billiger als HT.
Für wen lohnt sich Nachtstrom 2026?
Die meisten Haushalte fahren mit klassischem Tarif besser. Aber in diesen Konstellationen ist HT/NT konkurrenzfähig:
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Unsere Mission: Hausbesitzer, Mieter und Unternehmen sollen für Strom, Photovoltaik, Wärmepumpe und Immobilienbewertung einen verlässlichen Ansprechpartner haben – nicht 12 Tabs voller widersprüchlicher Angebote.
Häufige Fragen zum Nachtstrom
In der Regel 22:00 bis 06:00 Uhr werktags plus oft das gesamte Wochenende (Samstag 13:00 bis Montag 06:00). Genaue Zeiten variieren je Netzbetreiber – schau auf deine letzte Stromrechnung oder frage deinen Versorger. Bei modernen Smart-Meter-Tarifen ist die Umschaltung minutengenau, bei klassischen Doppeltarifzählern wird über ein Rundsteuersignal gesteuert.
Ja, einen Doppeltarifzähler (DTZ) oder ein modernes Smart-Meter mit HT/NT-Profil. Der Einbau kostet 200-400 € einmalig beim Elektriker plus Netzbetreiber-Anmeldung. Der Doppeltarifzähler hat zwei separate Zählwerke (HT und NT), die je nach Tageszeit aktiv sind.
Nur als Fallback. Besser ist ein §14a-Wärmepumpen-Tarif mit reduzierten Netzentgelten (5-8 ct/kWh günstiger). Wenn dein Netzbetreiber noch kein §14a-Angebot hat oder die Wärmepumpe nicht steuerbar ist, kann HT/NT als Übergangslösung Sinn machen.
Sie sind weiterhin erlaubt, aber technisch veraltet. Das EnEV-Verbot wurde 2013 wieder zurückgenommen. Trotzdem: Strom als Heizenergie ist 3-4× teurer als eine Wärmepumpe. Falls möglich, empfehlen wir Umstieg auf Wärmepumpe mit BAFA-Förderung bis 70 %.
Hauptsächlich lokale Stadtwerke (Stadtwerke München, Köln, Hamburg) plus einige Großversorger wie E.ON, EnBW, Vattenfall. Reine Discounter (Eprimo, Yello) bieten meist keinen HT/NT mehr. Bei Heimcheck prüfen wir, welcher Anbieter in deiner PLZ noch HT/NT vermittelt.
Ja, jederzeit. Voraussetzung: deine Heizung/Warmwasser funktioniert ohne Nachtumschaltung. Der Doppeltarifzähler kann durch einen Eintarifzähler oder ein Smart-Meter ersetzt werden. Wir empfehlen den Wechsel vor allem dann, wenn du auf eine Wärmepumpe oder dynamischen Tarif umsteigst.
Bei einem klassischen Nachtspeicher-Haushalt (10.000-15.000 kWh/Jahr, davon 60-70 % NT): 300-700 €/Jahr gegenüber Eintarif. Bei einer Wärmepumpe ohne §14a (4.000 kWh/Jahr WP-Verbrauch): 100-200 €/Jahr. Bei klassischen Haushalten ohne Speicherheizung lohnt es sich praktisch nie.