Süd- oder Ost-West-Dach: Welche PV-Ausrichtung lohnt sich?

Die Ausrichtung des Daches bestimmt den Ertrag einer Solaranlage. Süddächer erzielen 100 % Maximalertrag mit Mittagsspitze, Ost-West-Dächer liefern 85–90 % – dafür mit gleichmäßigerer Tagesverteilung und höherem Eigenverbrauch.

So funktioniert der Solaranlagen-Vergleich auf Heimcheck

Unser Solaranlagen-Rechner hilft Ihnen bei der Auswahl der passenden Photovoltaik-Anlage. In 3 Minuten erhalten Sie einen Überblick zu Kosten, Förderung und Anbietern.

Mehr Informationen unter Solaranlagen oder den länderspezifischen Hubs: Deutschland, Österreich, Schweiz.

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Bedarf eingeben

Wir fragen die wesentlichen Eckdaten Ihrer geplanten Photovoltaik-Anlage ab.

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Dachdaten erfassen

Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung – alles relevant für die Auslegung.

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Stromverbrauch

Jährlicher Stromverbrauch und Wunsch nach Speicher/Wallbox.

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Anbieter-Vergleich

Algorithmus matched Ihre Anforderungen mit geprüften Solarbietern.

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Angebote erhalten

Bis zu 3 vergleichbare Angebote inkl. Förderübersicht und Komplettpreis.

Süd- vs. Ost-West-Dach – Erträge und Eigenverbrauch

Diese sechs Faktoren bestimmen, welche Dachausrichtung sich für Sie lohnt:

💰
Kosten & Investition

Die Gesamtkosten sind der wichtigste Faktor – inklusive Module, Wechselrichter, Speicher und Montage.

⏱️
Amortisation

Wie schnell rechnet sich die Investition? Typisch 10–13 Jahre – mit Speicher oft schneller.

🔋
Eigenverbrauch & Speicher

Je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher die Anlage. Speicher hebt den Eigenverbrauch auf 70–80 %.

🏛️
Förderung 2026

KfW 270, BAFA-Heizungsförderung, Länderprogramme – alle Optionen prüfen.

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Garantie & Service

Modulgarantie (typisch 25 Jahre), Leistungsgarantie und Service-Vor-Ort prüfen.

🌍
CO₂-Bilanz

Solarstrom spart pro 10 kWh ca. 5 kg CO₂. Über die Lebensdauer einer PV-Anlage ein hoher Beitrag zum Klimaschutz.

Süd- vs. Ost-West-Dach 2026: Welche PV-Ausrichtung bringt mehr?

Die PV-Ausrichtung entscheidet über Ertrag und Eigenverbrauch. Diese Daten vergleichen Süd vs Ost-West:

☀️
Süd-Dach Ertrag

100 % Referenz-Ertrag. 10 kWp Süd-Dach 30°: 10.000–11.000 kWh/Jahr in DACH-Region. Steile Mittags-Spitze, niedrige Morgens/Abends-Erträge.

🌅
Ost-West-Dach Ertrag

85–90 % Süd-Ertrag. 10 kWp Ost-West: 8.500–9.500 kWh/Jahr. Verteilung: Hälfte Morgens (Ost), Hälfte Abends (West). Flache Ertragskurve über Tag.

📊
Eigenverbrauchs-Vorteil Ost-West

Ost-West +10–15 % Eigenverbrauchs-Quote ohne Speicher. Grund: längere Ertrags-Zeitspanne 6–20 Uhr passt zu Verbrauchszeiten. Süd: nur 10–15 Uhr Hochertrag.

💰
Wirtschaftlichkeit

Bei niedriger Einspeise-Vergütung 2026 (8,2 ct/kWh): Ost-West oft profitabler trotz geringerem Ertrag. Mehr Eigenverbrauch + weniger Einspeisung = bessere Bilanz.

🏠
Andere Ausrichtungen

Nord-Dach: 50–60 % Süd-Ertrag, meist unwirtschaftlich. Süd-Ost / Süd-West: 95 % Süd-Ertrag. Reine Ost-/West-Dächer: 75–80 % Süd-Ertrag, mit Speicher rentabel.


🔋
Mit Speicher: Süd-Vorteil

Mit Speicher 60–80 % Eigenverbrauch unabhängig von Ausrichtung. Süd-Dach bringt mehr Gesamt-Ertrag, lohnt sich dann.

📐
Optimale Dachneigung

30–35° Neigung ideal in DACH-Region. Bei 10° (Flachdach): 90 % Ertrag. Bei 60° (Steildach): 85 % Ertrag.

🌡️
Verschattung kritischer als Ausrichtung

10 % Verschattung kostet 20–30 % Ertrag. Ost-West mit Verschattung schlechter als Süd ohne. Mehr unter Wechselrichter.

Online-Vergleich vs. Vor-Ort-Beratung vs. Energieberater

Drei Wege führen zur richtigen Photovoltaik-Anlage. Diese Übersicht zeigt, wann sich welcher Weg lohnt:

💻
Online-Vergleich (Heimcheck)
  • ✅ Kostenlos und sofort
  • ✅ Ohne Anmeldung
  • ✅ In 3–5 Minuten
  • ✅ Anbieter aus ganz DACH
  • ✅ Aktuelle Förderdaten 2026

Ideal für: erste Orientierung, Kostenrahmen klären, Anbieter vergleichen.

🤝
Regionaler Solarbieter
  • ✅ Vor-Ort-Aufnahme
  • ✅ Persönliche Beratung
  • ✅ Verbindliches Angebot
  • ⚠️ Im Verkaufsinteresse
  • ⚠️ Termin nötig

Ideal für: konkrete Kaufentscheidung, Förderantrag, lokale Marktkenntnis.

📋
Unabhängiger Energieberater
  • ✅ Neutrale Beratung
  • ✅ BAFA-zertifiziert
  • ✅ Förderfähig
  • ⚠️ 400–1.200 € Kosten
  • ⚠️ 1–3 Wochen Wartezeit

Ideal für: Sanierungsfahrplan, PV-Wärmepumpe-Kombination, iSFP-Förderung.

Wie genau ist der Solaranlagen-Rechner?

Unser Solaranlagen-Rechner erreicht bei vollständigen Angaben typischerweise eine Abweichung von 5 bis 12 % vom realen Endpreis. Aktuelle Förderdaten, Marktpreise und regionale Sonnenstunden fließen automatisch ein.

Mehr unter Solaranlagen und den Hub-Seiten Deutschland, Österreich, Schweiz.

🎯
5 bis 12 % Abweichung

Bei Standardgebäuden mit Süd- oder Ost-West-Dach und vollständigen Angaben.

📊
12 bis 20 % Abweichung

Bei Sonderdächern, Denkmalschutz oder ungewöhnlicher Verschattung.

⚠️
> 20 % möglich bei…

Mehrfamilienhäusern, Gewerbe-PV oder Anlagen über 30 kWp.

Welche Photovoltaik-Optionen gibt es?

Verschiedene Varianten der Photovoltaik stehen zur Auswahl – je nach Dachsituation, Budget und gewünschtem Eigenverbrauch:

🏡
Einfamilienhaus-Lösung

Standard 6–10 kWp – ideal für Hausbesitzer. Mehr unter Einfamilienhaus.

🔋
Mit Stromspeicher

Eigenverbrauch auf 70–80 %. Mehr unter Speicher-Kosten.

🚗
Plus Wallbox für E-Auto

Solarstrom direkt ins eigene E-Auto – besonders attraktiv mit Wärmepumpe.

📦
Komplettpaket

Alles aus einer Hand. Mehr unter Komplettpaket.

🤝
Mieten statt Kaufen

Ohne Eigenkapital. Mehr unter Solaranlage mieten.

🅿️
Solarcarport

Schatten plus Strom. Mehr unter Solarcarport.

Photovoltaik planen – Schritt für Schritt

In weniger als 5 Minuten zur passenden Photovoltaik-Anlage. So funktioniert der Heimcheck-Solaranlagen-Vergleich:

💡
Warum Heimcheck?

Über 521.000 Eigentümer haben mit Heimcheck den passenden Solarbieter gefunden – unverbindlich, kostenlos, ohne Telefonbelästigung.

🔒
100 % kostenlos und datensicher

Ihre Angaben werden verschlüsselt übertragen, nicht an Dritte verkauft.

🇩🇪
DACH-weit aktuell

Aktuelle Förderdaten für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit über 800 geprüften Solarbietern.

Häufige Fragen zu Süd- vs. Ost-West-Dach

Die häufigsten Fragen rund um Süd- vs. Ost-West-Dach – verständlich beantwortet.

Hängt vom Eigenverbrauchs-Profil ab. Mit Speicher: Süd-Dach bringt mehr Gesamt-Ertrag (+10–15 %). Ohne Speicher: Ost-West oft profitabler – höherer Eigenverbrauch (+10–15 %) kompensiert geringeren Ertrag. Bei niedriger Einspeise-Vergütung 2026 lohnt Ost-West häufiger.

10 kWp Süd-Dach 30° in DACH-Region: 10.000–11.000 kWh/Jahr. Süd-Deutschland (Bayern, BW): 11.000–12.000 kWh. Nord-Deutschland: 9.000–10.500 kWh. Schweiz Mittelland: 10.000–11.000 kWh. Österreich Alpenrand: 10.500–11.500 kWh.

15 % weniger Ertrag als Süd-Dach. 10 kWp Ost-West: 8.500–9.500 kWh/Jahr (vs 10.000–11.000 Süd). Verteilung: ca. 50 % Morgens-Ertrag (Ost-Hälfte), 50 % Abends-Ertrag (West-Hälfte). Flache Ertragskurve über den Tag.

Meist nicht. Nord-Dach 50–60 % Süd-Ertrag. Amortisation 18–25 Jahre statt 10–14 Jahre. Lohnt nur bei sehr großer Dachfläche + niedrigem PV-Preis pro kWp. Bei Doppelhaus mit Nord-Dach: lieber Süd-Nachbar-Hälfte nutzen.

30–35° Neigung ideal in DACH-Region. Bei 10° (Flachdach): 90 % vom Optimum – Aufständerung sinnvoll. Bei 45–60° (Steildach): 85 % vom Optimum. Faustregel: Breitengrad minus 10° = beste Neigung (also 38° in Berlin, 35° in Zürich).

Sehr kritisch. 10 % Modul-Verschattung kostet 20–30 % Ertrag. Ost-West mit Verschattung schlechter als Süd ohne. Lösung: Mikro-Wechselrichter oder Optimizer (Tigo, SolarEdge) – jedes Modul separat steuern. +8–15 % Ertrag bei verschatteten Dächern. Mehr unter PV-Wechselrichter.

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